Eine vollständige Kormoran-Implementation hat folgende Komponenten:

 

Diese Komponenten greifen folgendermaßen ineinander:

Ein Anwender gestaltet mit Hilfe des Kormoran-Clients und per Web-Zugriff auf den Kormoran-Communication-Server einen Prozess und legt diesen in der Kormoran-Datenbank ab. Sobald dieser Prozess aktiviert wird, wird er unter die Kontrolle des Kormoran-Servers gestellt und ausgeführt. Bei dieser Ausführung kann es zu aktiven Benachrichtigungen kommen (Push!). Beim Kormoran-Monitor handelt es sich um eine optionale passive Komponente, die es Ihnen ermöglicht mit einem einfachen Browser-Zugriff den Status und die Historie Ihrer Prozesse einzusehen (Pull!) - mehr dazu...

Vorausgesetzt wird für die Installation also nur

  • ein Datenbankserver (MS-SQL-Express ist ausreichend) und
  • ein aktuelles Windows-Betriebssystem (32- oder 64-bit) und
  • mindestens 512 MB freier Hauptspeicher je Kormoran-Komponente und
  • mindestens einmaliger Web-Zugriff an dem Rechner, auf dem der Kormoran-Client zum ersten Mal ausgeführt wird. Damit werden die Lizenzen und aktuellen Activities von unserem Authorisierungsserver geladen. Dieser Zugriff sollte permanent möglich sein um die laufenden Updates sicherzustellen. Der Web-Zugriff kann aber am Client-PC sofort nach der Lizenzierung und Aktivierung beendet werden, wenn Ihre Sicherheitsrichtlinien dies erfordern.

Die drei zentralen Kormoran-Komponenten

  • KC Kormoran-Client
  • KCS Kormoran-Communication-Server
  • KS Kormoran-Server

können auf unterschiedlichen Maschinen laufen. In einer Standard-Installation werden aber häufig Kormoran-Server und Kormoran-Communication-Server gemeinsam auf einem Server installiert.

Eine vollständige Beschreibung finden Sie in unserem Installationsleitfaden.

Dort werden die Schritte der nachfolgenden Kurz-Installationsbeschreibung ausführlich und im Detail beschrieben.


Kurz-Installationsbeschreibung:


0. Erstellen einer Kormoran-Datenbank

1. Installation der zentralen Kormoran-Komponenten

2. Parametrisierung des Kormoran-Servers

Für einen Systemadministrator ist schnell zu erkennen dass hier die Konfiguration für einen Dienst zu erstellen ist. Der Kormoran-Server ist

  • ein Dienst,
  • der in einem bestimmten Intervall
  • viele Aufgaben parallel durchführt und
  • seine Aufgaben aus einer Datenbank erhält.

3. Parametrisierung des Kormoran-Communication-Servers

Auch hier handelt es sich um einen Dienst, der eine Verbindung zur Datenbank unterhält und seine Dienste als Webservice - in diesem Fall auf Port 80 - anbietet.

4. Kormoran-Client

stellt eine Verbindung zum Kormoran-Communication-Server her und sorgt anschließend für

  • die erstmalige Lizenzierung im Authorisierungscenter,
  • den Download der aktuellen Activities,
  • die Aktivierung der Activities (der Anwender entscheidet über den Zeitpunkt!) und bietet

    • die Designer-Oberfläche zur Gestaltung der Prozesse und die
    • Administrationsoberfläche für die (De-)Aktivierung von Prozessen: